Laufbahnstellen

Der Kollektivvertrag für die ArbeitnehmerInnen der Universitäten schuf mit der Laufbahnstelle (AssistenzprofessorIn, Assoziierte ProfessorIn) ein Karrieremodell, das auch an der Universität Wien implementiert wurde.

"Mit dem Freiwerden von bestehenden MitarbeiterInnenpositionen sollen auch Laufbahnstellen geschaffen werden, insbesondere in jenen Organisationseinheiten (Fakultäten und Zentren), die im Bereich der Forschung besonderes Potenzial erkennen lassen. Laufbahnstellen sollen sukzessive besetzt werden, damit kein Kohorteneffekt entsteht, der dazu führt, dass die Masse der Laufbahnstellen einer Organisationseinheit über Jahrzehnte besetzt ist. Daneben soll über befristete Prä- und Postdoc-Stellen weiterhin eine personalpolitische Flexibilität erhalten bleiben oder auch hergestellt werden."
(Quelle: Universität Wien 2020 Entwicklungsplan, S. 48)

 Besetzung von Laufbahnstellen

Bei der Besetzung von Laufbahnstellen hat die Universität Wien ein qualitätsorientiertes Verfahren festgelegt. Laufbahnstellen werden grundsätzlich international ausgeschrieben, der Besetzungsvorschlag an das für Personal zuständige Rektoratsmitglied erfolgt durch ein Panel unter dem Vorsitz des für Forschung zuständigen Rektoratsmitglieds, bestehend aus einem Mitglied des Dekanatsteams und fachnaher ProfessorInnen (inkl. außerordentlicher und assoziierter) auf Basis einer vergleichenden internationalen Begutachtung.

Die Entscheidung über das Anbieten einer Qualifizierungsvereinbarung fällt spätestens zwei Jahre nach Dienstantritt. Die Überprüfung der Erreichung der Qualifizierungsziele nach im Regelfall vier Jahren erfolgt auf Basis internationaler Gutachten durch ein analoges Panel, auch unter Einbeziehung eines Vortrags vor dem Fachbereich. Sind die Qualifizierungsziele erreicht, wird mit dem/der KandidatIn ein unbefristetes Arbeitsverhältnis als assoziierte/r ProfessorIn abgeschlossen.